122XXXIV.Das Lerchenneſt.Ein schöner Maiabend lockte die liebreitzendemeta, Hillmars junge Gattin, auf einen Spa-ziergang durch das Feld. Die Apfelbäumeprangten im röthlichen Blütenschmucke, daserste Grün brach aus den Knospen der Eichen— Vögel sangen, Heimchen zirpten, Käfersummten, Bienen schwärmten um die jungenzartgefärbten Blumenkelche — überall war Le-ben und Fülle, und Liebe und Freude. Metafühlte sich wunderbar bewegt — ein fremdes,unendliches Sehnen hob ihren Buſen, undihr war's, als müßte sie die Arme ausstrecken,und alles Leben an ihr klopfendes Herz drücken.
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