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Das Chaisewägelche : dramatischer Scherz in 1 Akt ; unter theilweiser Benutzung einer kleinen Erzählung von G. Horn
Entstehung
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Sranz.

Es dürfte möglich sein, daß Ihr Euch in dem Platze geirrthabt. Ihr wäret wahrscheinlich im Kaffee Ns'sanZs und seidstatt auf den Domplatz auf den Jungfrauenplatz gekommen.Geht also einmal grade aus, dann rechts, dann links, dakommt Ihr auf einen kleinen Platz, dann geht Ihr die ersteQuerstraße links, dann werdet Ihr schon hinkommen und EuerWägelchen wieder finden.

Stütz lzu Michel).

Ich glaube nicht, daß der Herr Offizier recht hat, awerwas der Vorgesetzte befiehlt, muß man thun; Kehrt marsch.Gute Nacht.

(Beide ab.)

Sranz (allein).

Ich bin denn doch froh, daß ich die Beiden mit ihremChaisewägelche so schnell los geworden bin, denn man kannnicht wissen, wie der Satan sein Spiel treibt und gerade meinenHerrn in die Quere führt. Ich wundere mich überhaupt, daßer so lange ausbleibt, der Vorsicht wegen wollen wir denn doch(zieht den Schlafrock aus, faßt ihn am Aufhänger und trägt ihn in dasNebenzimmer) den Herrn Oberst-Wachtmeister in das Nebenzimmertragen. So noch etwas Luft, (öffnet das Fenster) damit derTabaksqualm abzieht. — Ach wenn mich doch meine kleineLarboan vom Pachthofe 8a11^ 1a cksrino — ich wollte sagenmeine Guste aus der Friedrichsstraße beim Kaufmann Wallingerso gesehen hätte, wie ich eben den Oberst-Wachtmeister spielte.Die wäre mir vor Freude um den Hals gefallen, denn (singt):Als wir 1870 nach Frankreich sind marschiert, hat die Gustedie Bewußte mir ein Butterbrod geschmiert, und sie steckt mireine Knackwurst unter heißen Thränen bei, und sie spricht:mein lieber Junge, ach gedenke mein dabei. Hier mein treuerFüsilier, diesen Thaler schenk' ich dir, zieh' damit hinaus insFeld und betrage dich als Held.