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Tractatus De Jure Revolutionis Ad Lucem Ordinationis Judiciariae : Cap. Beschluß von Succession 88, Daß nach altem Herkommen und Gebrauch der Fürstenthumben Gülich und Berg die Güter fallen und erben sollen hinder sich an die nächsten Erben daher sie kommen ; In quo Praecipua Revolutionis Capita tanguntur, Exemplis, Praejudiciis & rebus judicatis illustrantur, nec non Materia Successionis ab intestato accuraè & nervosè enucleantur ; Accedit ejusdem Authoris Tractatus ad Observationes Feudales
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Tractatus de jure Revolutionis54Ordinatio Juliacens. cap. 74. in filio Lucio locumnon habeatur ratio, ultra fratres & fratrum filios,habuerit, & extra illum casum, de quo Ordina-quamvis autem citat. Grivell. fundamentum de-tio expresse non disponit, locum habeat jus com-ciſionis inde ſumat, quod dicta conſuetudo ſe re-mune statuens, quod proximior gradu excludatferat expressè ad jus commune, notandum tamenremotiorem non attentâ qualitate duplicis Vincu-esse, quod ordinatio nostra hâc in re non corrigit.li; quod non extenditur ultra fratres fratrumqueapertè jus commune. Quaeritur igitur actoris anfilios, & allegatum jus feudale in hoc passu & suc-Rei partes sint potiores?cessione bonorum allodialium nullatenus sit atten-Resolutio,dendum.Pinor ego Doctor I. quod Reus Stichus, utpote proximior gradu sit praeferendus, cumXIX. EXEMPLUM.Petrus EickmanPetrus DiemuthN. PuntzelPuntzel | Eickmansfrater PetriN. EickmanAdolphus Puntzel AnnaElß PuntzelDe cujus hæredi- EickmanJacobus zutate agitur.Embcken.Margaretha ejus uxorREUS.N. EickmanN. WassenbergLand Renthmeister.Actor.in erster Ehe mit Peteren und Diemuth seinerEs Land-Renthmeisters WassenbergHaußfrawen / und in der zweiter Ehe zwischenals erster Instants Klägeren ForderungAdolffen unnd Grietgen gewonnen und gewor-beruhet darauff / daß etwan im Leben ge-bene Gütere / was deren befunden und darge-wesen Peter Puntzel und Demuth E.than werden konten / freundtheilig seynd darumbheleuthe / welche in stehender Ehe gezihlt Adolffenund dieweil man nach dem alten Gebrauch undPuntzel / der folgends mit einer genannt Grietmeines Gnädigen Fürsten und Herren außgan-zu der Ehe gegriffen / welche beyde Adolff undgener Ordnung deß Widerfals der Güter / anGried sonder Leibs Erben verstorben / und ihredie zu erfolgen / daher sie ersprießlich kommen /nächste Bluts-Verwandten / mit ihren nachge-gestanden. So ist das vorig Urtheil retractirt,lassenen Güteren geerbt / nun sey er der Landtalß folgt.Renthmeister von wegen Annen Eickmans der-IN Appellations Sachen sich erhaltend zwi-gleichen seiner Haußfrawen Mutter / als etwanschen Jacoben zu Embken von wegen seinerPeteren Eickmans Tochteren zu den verlassenenHaußfrawen Elßen appellanten Eins unnd JoGüteren gemelten Adolffen Puntzels so nahe alshannen von Hoengen genant Wassenberg Landt-der Beklagter / dann gemelter Annen und seinerRentmeisteren als Mombar der erster principa-Haußfrawen Mutter Vatter Peter Eickman ob-linnen Annen Eickmans appellaten anderengenennten Peteren Puntzels Ehelicher Hauß-Theils / ist nach allem Fürbringen / durch desfrawen Diemuth vorschrieben leiblicher Bruder,Durchleuchtigen Hochgebohrnen Fürsten meinesalso daß seiner Haußfrawen Mutter / Anna, undGnädigen Herren / Hertzogen zu Gülich CleveAdolff Puntzel / de cujus hæreditate agitur, rechteund Berg rc. Rähte zu recht erkent, daß durchNichten und Nefen gewesen / wie auch / der Ge-Richter voriger Instants übel geurtheilt / und wollgentheil sich nicht näher von wegen Peteren Pun-davon. appellirt, derwegen solch urtheil zu refor-tzels anzibben thut / sonderen dessen geständig ist /miren wie sie hiermit reformiren und erkennen / daßnun hat deß Landrenthmeisters Forderung wollder Orignal Beklagter jetziger Appellant von dergestanden / in gemeinen Rechten / daß die Erbfol-Forderung Peteren Puntzels Güter belangendgere im gleichen Grad ab intestato mortuo succe-welche der Appellat als Vätterliche und Mütter-diren sollen / wie er dan auch ein Instrument fürliche Güter laut einbrachter Brieff und Siegelbracht / darin Adolff Puntzel selbst angibt / daß erachten / aber der appellant nicht hat gestehen wol-seine Vatter und Mütterliche Güter versetzt hatlen / zu erledigen seye. Wie sie ihnen hiermit erle-ohne Vermeldung einigen Underscheidts / ob diedigen / was aber die in stehender Ehe zwischen ge-selbe vom Vatter oder Mutter herkommen / darmeltem Peter und Diemuth/ wie imgleichen zwi-umb der Landtrenthmeister auff solcher Gericht-sehen Adolffen Puntzel und Grieden / gewonnenlicher Bekantnuß und dem übereinstimmendenund geworbene Güter belangt / was deren befun-gemeinem Recht gestanden ohne daß deme zuwie-den / zwischen gerührten Partheyen freundthei-der / ausserhalb in der zweyter Instants einigelig seye / und seynd die Gerichtliche Kosten zu bey-Kundschafft auff den gemeinen Gebrauch ge-den Theilen ergangen auß bewegenden Ursachenführt worden / wie auch kein Zweiffel / daß diegegen