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1/2 (1928) I. Der Novus Aesopus des Baldo. II. Eine lateinische Übersetzung der griechischen Version des Kalila-Buchs
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1(30 Beiträge zur lateinischen Erzählungsliteratur des Mittelalters.

124,16 dieser Passus in der Rede des vierten Ratgebers ist ledig-lich Herübevnahme von Einzelzügen aus jener des zweiten: mansolle Wachtposten aufstellen und sich kräftig zur Wehr setzen.

— 124,31 Zusatz zu Punt. 91,41, sonst nicht belegt. — 125,34mortuo rege folgt der Hs. V 1 (Punt. 93, a, v. 1.) = hebr. 72,JvC. 170. — 125,36 ossa folgt dem öör« der Hss. L? + BL (Punt.93,a, 4 v. 1.). — 126,1 expers diei luminis entspricht derbesseren Lesart orpsag ^fiSQivrjg AL 2 in Punt. 93, a, 8 v. 1. — 127,lOff. Der Wortlaut entspricht mit der Hss. Gruppe V 1 + BL (Punt.S. 198) Der sonstigen Überlieferung syr. 96, ar. (Kn.) 226, ar. (W.)1 196, asp. 103, hebr. 79, JvC. 173. - 127,18 Die Neuwahl einesFalken ist ein bloßer Einfall des Übersetzers. — 127,23 gehörtzum Original, steht auch in Hs. V 1 (Punt. 96,1 v. 1.) = syr. 97,ar. (Kn.) 226, ar. (W.) I 197, asp. 103, hebr. 80, JvC. 174. — 130,26 cenare = Hs. A ÖH%vr]6ai (statt öivitvf\6ui Punt. 104,8). —130,38 et insimul expulerunt dyabolum widerspricht dersonstigen Tradition, da der Einsiedler beide Eindringlinge ver-scheucht. — 131,17 ff. Nirgends sonst findet man die Angabe, daßder heimkehrende Ehemann sich zunächst bei einem Nachbarn ver-steckt. Auch im Folgenden erlaubt sich der Übersetzer mehrfachAusschmückungen, die mit dem novellistischen Stoffe zusammen-hängen, u. a. muß der Liebhaber von der Ehefrau alsbald fortge-wiesen werden, weil er sie durch seine Frage an den Gatten er-innert habe. — 131,35 dulcior gibt XQsh-cav Punt. 106,23 wieder.

— Zu 131,38 capite tuo vgl. Hs. A (Punt. 106,25/7 v. 1.). —132,4 cepit muscas ei repellere zu Punt. 106,30: TjpijaTo pt-nit,aiv uvrrjv perä Qi3ii<Svr]Qiov, dies Fächeln = asp. 111, hebr. 103,JvC. 187, aber bemerkenswert ist syr. 106: er verscheuchte ihrdie Fliegen. — 132,12 ff. entspringt der Phantasie des Übersetzers.

— 133,42 videre statt Punt. 112,10: aaxs^ai. — 134,19ff. Daßder Froschkönig zu guter letzt eine Beute der Schlange wird, wirdsonst nicht erzählt. Hingegen enthält der folgende Satz ein Stückdes ar. Originals = ar. (Kn.) 252, ar. (W.) I 229, asp. 118, hebr.119, vgl. syr. 114: Auf diese Weise nahm die Schlange in ihrerNot bei den untergeordneten Wesen die Schmach auf sich, ihnenzu Willen zu sein, so daß sie durch sie gut leben konnte. —134,26 nutrit statt Punt. 114,6: öcsieävvsi, also zu bessern indestruit. — 134, 27ignem eciam extinguit fehlt Punt. 114,7,entspricht aber hebr. 120, JvC. 198: agit quod ignis facere nonpotest.

Cap. V. 135,18ff. füllt die Lücke Punt. 116,3 aus. Text= syr. 74, ar. (Kn.) 258, ar. (W.) 1236, asp. 121, hebr. 128, JvC.