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Historia Juris Civilis Jvliacensivm Et Montensivm
Entstehung
Seite
59
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Definitum quoque fuit anno 1645. 18. Octobr. in causa B. contra B daßander das Adelich vortheil mehr nit / als waß zwischen deß Hauses Graben / Ede-ten und Zäunen gelegen / verstanden werden solle. Item in eadem causâ anno149. 23. Decembr. daß under das Adelich vortheil das Hauß und dazu von älteregehöriger Mueß= und Bougardt zu begreiffen seyn. ad quod vide liraq. de jureprimigen. quaest. 73. Coepoll. de Servitutib. praedior. cap. 75. n. 5.Asserui in Historiâ n. 43. 44. & 45. Clericos seculares in individuo posse 14.trahere & emere bona inimobilia, quod confirmat conclusum Dominorumconsiliariorum. de anno 1520 auff freytag post Viti. in verbis: In deme danPriester einige Erbschafft hätte / die er in seinem Priesterlichem standt gegeldenfite / & constitutio Joannis Juliae, Cliviae, Montium &c. Ducis, de anno 1520.formalibus: Hätten dieselbe dan in ihrem Priesterlichem standt einige Erbschaffgolden oder geworben. Item provisional vergleich de anno 1621. art. 6. & 7.Und von ihnen acquirirten ErbgüterenSubdidi num 46 & sequent. nonnulla de successione Clericorum, ubi fu- 148quaestionum se aperit materia, quam, ne appendix nimium excrescat, inad tempus & singularem tractatum reservoPro elucidatione eorum, quae in Historia num. 66. dixi observandum est, 145per emptionem & venditionem dominium non transferatur, nisi resindita tradita sit emptori. Instit. de rer. divis. §. per traditionem & ibidemfit vero haec traditio vel simpliciter & extra judicium vel solemniter co- 150judice rei sitæ, mit Erb= und Enterbung / verzig und aufgang. Utraque decommuni habilis est ad transferendum dominium, sive bona vendanturbilia sive immobilia. In mobilibus apud nos sullicit extrajudicialis tradi-expendscum mores nostri circa hanc mobilium traditionem nihil a jure communieant diversum, sed an idem quoad immobilia obtineat? quaestionis est.Solemnem & judicialem traditionem requiri, videtur innuere Ordinatio 15116. F. ult. ibi. Doch soll die Erbung und Enterbung allein durch und vor denteren, darunder die Güter in unseren Fürstenthumben und Gebiethen gelegenchen / & cap. 97. §. 1. bis verbis: Wer ein Guth hat / und dasselb erblich ver-sen wil / soll die Erbung / Enterbung / Verzig und Außgang davon nirgend an-als vor dem Gericht / darunder es gelegen und dinckpflichtig / geschehen mö-tem eodem cap. 97. §. ult. Wurde aber einer sein Guht zweyen oder mehr,einem hinder dem anderen verkauffen / welcher dan auß ihnen mit dem erstenerkauffter Güter durch Gerichtlichen übertrag in besitz und gewehr kombt / dermit vor dem anderen käufferen den vorgang haben. Et cap. 99 § Wie in allenErbung. nec non sub titul. Der Gerichts Personen underhaltung und gefäl-Van einer. & §. Von einschreibung dicitur, daß wan einer dem an-eren vor Gericht seine Erbschafft aufftragt / der Richter davon G. alb. und die sämbt-fen auch so viel / der Gerichtschreiber aber vor einschreibung einer erbungenterung sechs alb. haben solle. Item Gerichtschreibers Ordnung. § Zum an-Daß der Gerichtschreiber in das zweyte Buch schreiben solle alle außgän-zig / aufftragten rc. pro hac opinione etiam facit sequens EdictumVon Gottes Gnaden Wir Wolffgang Wilhelm Pfaltzgraff bey Rhein / in Baye.Gülich / Cleve und Berg Hertzog / Graff zu Veldentz / Sponheim / derRavensberg und Mörß / Herr zu Ravenstein rc. Thun kundt und fügenRähten / Ambtleuthen / Scholtheissen / Richteren / Vogten / Dingeren /Gerichtsschreiberen und gemeinen Underthanen unser Fürstenthumben Gü-berg hiemit zu wissen. Demnach Uns mißfällig vorkommen / daß nicht alleinH 2