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Deutschland über alles! : Festspiel zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät Kaiser Wilhelms II.
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Doch nahm, je größer die Gefahr,

Ich fester den Entschluß nur wahr:

Ich holte Stond dem Winde.

Wenn and're vor des Windes GierSich tief und zitternd neigen,

Ich schon' ihn nn und fong' ihn hierMit meinen dichten Zweigen.

Die schwnchen Nochborstämme ouch,

Sie schütz' ich recht nach deutschem Brauch,Ich holte Stand dem Winde.

Und griff er auch so fürchterlichIn meine tapfer'n Äste,

Ich klomm're an die Erde michUnd bleibe stört und feste.

Ich wachs' auf deutschen Bodens Raum,Ich weiß, ich bin ein deutscher Baum;

Ich halte Stand dem Winde.

(4i. Löwenstein.)

Gottfried.

Das ist fürwahr ein schön' Gedicht,

Und wahr ist, was der Dichter spricht.Doch mir fällt jetzo grade ein,

Was von der deutschen Lande PrachtDer Lehrer jüngstens uns gesagt.

Er sprach:In Landen ans und einWohl nichts so sehr zu Herzen dringt,

Als wenn ein deutsches Lied erklingt,Das deutsche Lied, so tränt, so rein,

Es schließt des Volkes Seele ein."

Gar freudig lauschten wir dem Wort,Dann aber fuhr der Lehrer fort:

Und höret, was der Dichter sagtVom deutschen Lied und seiner Macht:

«Deklamiert:)

Das deutsche Lied aus deutschem HerzenQuillt stark und frei,