Beschwingt die Freuden, teilt die Schmerzen,Schafft Jugend neu;
Was nur die deutsche Brust mag drängen,Es wird zum Lied;
Drum töne fort mit ew'gen KlangenDas deutsche Lied!
(Weißwaim.)
Hermann.
Ja, nichts so sehr zu Herzen dringt,
Als wenn ei» schönes Lied erklingt,
D'rum laßt uns singen allzumal
Ein deutsches Lied mit frohem Schall;
Euch allen ist ja wohl bekannt
Das schöne Lied vom deutschen Land.
Alle Knaben, die Zuhörer einbegriffen, singen:
„Kennt ihr das Land so wunderschön re."
(Hierbei kann einer der mitspielenden Knaben Vorsingen.)
Hermann.
Nun, Fritz, bist du denn jetzt zufrieden?
Ist schön nicht unser deutsches Land?Kannst glauben du, daß sonst hiniedcuEin schöu'res werde noch genannt?
Fritz.
Nein, nein! Ihr habt zu seinem PreiseGar viel des Schönen mir gesagt.
Doch höret, was der fremde KnabeMir noch zu sagen hat gewagt.
„Habt ihr denn", sprach er, „solche Männer",Wie sie mit Stolz nennt unser Land,
Ich wüßte keinen wohl zu nennen,
Der je bei euch die Ehre fand". —
Äffe.
Das sagte er, der arme Wicht?!