Druckschrift 
Acht deutsche Lieder zum Singen und Sagen bei der fünfzigjährigen Gedächtnißfeier der Leipziger Schlacht am 18. Oct. 1863
Entstehung
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doch starke Helden unter uns, daß nach fünfzig Jahren des Jrregehensund der Verblendung endlich der große Kampf beginne, den dn unsverordnet, der Kampf für Freiheit, Licht und Recht, der Kampf gegenden Geist jenes gottlosen Volkes, das wir vor fünfzig Jahren auf demSchlachtfelde besiegt, das aber mit seinem Wahnwitz und seinen Phrasenuns innerlich noch durch und durch beherscht, der Kampf gegen dasReich des Sathans, das sich mit Hochverrats», Untreue, Mord und Lügeüber alle Völker der Erde ausbreitet, daß deren nicht eines mehr nachdir und deinen Geboten fragt. Gewähre die Betenden im Volke, dieda wißen, was das Heil gebunden hält, ihres Flehens und laß nachdem Kampfe unserer Fürsten und Lande um dein Reich und seine Ge-rechtigkeit noch einmal die Majestät deutscher Macht auf Erden erschei-nen und die Völker zu Recht weisen.

Gib den Helden, die du schaffest, die sich anschicken, den Kampf zubeginnen, starke Herzen, festen Glauben, Freidigkeit, Geduld, Beharr-lichkeit, daß sie die Trugbilder der Hölle, die Carricaturen des Heiligen,die das Volk bethören, erkennen und niederwerfen, mit dem Schwertedes Geistes die Lügengespinnste des Sathans zerhauen und die großeMacht, die er ins Feld geführt, die Macht des verlogenen Worts,dämpfen und brechen. Laß doch alle Fürsten des Volkes deinen Willenerkennen und den frommen Helden zufallen, ertödte in aller HerzenEifersucht, Neid und Arglist, gib daß alle sich mit einander zu demgroßen Werke verbünden. Lenke insonderheit die Herzen zweier großenFürsten, daß sie nach einander verlangen, einander in Treuen begeg-nen , einander die Schuld bekennen, einander für alle Zukunft heiligeWaffenbrüderschaft geloben, daß sie darnach trachten, ihre Völker in derreinen Lehre deines Evangelii zu weiden, auf daß der verderblichenSpaltung ein Ende werde. Und so du es schon noch weiteren fünfzigJahren an der Zeit hieltest, uns die große Siegesfeier begehen zu laßenund das heilige Reich deutscher Nation in neuer Verklärung wiederaufzurichten, wie wollten wir jauchzen und srolocken in heiligemSchmuck, wie wollten wir unsere Lust an deinen Feinden sehen, dieaus dem Rath der Fürsten und den Versammlungen des Volke?