der Iranzosenzcit und nach den schweren Opfern,welche die Befreiungskriege vom Gut und Blutdes deutschen Volkes gefordert hatten, ergriff einetiefinnerliche, der Vergangenheit zugekehrte Auffassung Geistund Gemüt desselben und trieb in Poesie und Kunst ihrefremdartige Blütenpracht. wir kennen jene Jahre unter demNamen der „romantischen Zeit". Am Ende dieser Zeit, in dendreißiger und anfangs der vierziger Jahre indes treten neueErscheinungen in diesen beschaulichen Zauberkreis. Derrauchende Labrikschlot, das plätschernde Schaufelrad desDampfschiffes, das schrille, gellende pfeifen der Lokomotiveverkündeten das Nerannahen einer wunderwirkenden neuenZeit, Reue Hoffnungen erfüllen die Kerzen, neue Thätig-keitcn, neue Unternehmungen breiten sich vor den Blickendes Unbefangenen und Mutigen aus.
In diese Zeit des Werdens und der koffensfreudigkeitfällt die Gründung unseres Vereins.
Blicken wir nun zurück auf Düsseldorf und die Zeit derReorganisation der Düsseldorfer Akademie im Jahre 1819.
Unter der Oberleitung der Akademie durch Peter vonCornelius hatte sich bereits eine stattliche Schar vonKünstlern in Düsseldorf zusammengefundcn. wenngleich von