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50 Jahre Vergangenheit des Vereins der Düsseldorfer Künstler z. g. U. u. H.
Entstehung
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diesen viele ihrem Meister später nach München folgten, soblieb immer noch eine Anzahl, welche durch den von M. vonSchadow 1826 mitgebrachten Zuzug, sowie durch dessenSchüler erheblich verstärkt wurde. Die Praxis des neuenAkademiedirektors, auf die verschiedenen Neigungen dereinzelnen Künstler zu der einen oder andern Kunstweise ein-zugehen, hatte eine günstige Wirkung für die Schule.

Die originell auf den Ausstellungen der Berliner Aka-demie auftretenden Düsseldorfer Künstler brachten bald weite-ren Zuwachs. Dabei hatte sich in den dreißiger Jahren inDüsseldorf auch in der Litteratur und Musik ein reges Lebenentwickelt, und die künstlerische Strömung fand in demPrinzen Sriedrich und seinem kose lebhafte Ermunterung.

Der 1829 gegründete Kunstverein für Rheinland undWestfalen, in welchem damals noch der ritterschaftlicheGrundbesitz mit dem Handel und der Industrie in der Beför-derung der schönen Künste wetteiferte, bot ebenfalls derKünstlerschaft Anregung zum Schaffen durch materielle Sor-tierung.

Die Künstlerschaft Düsseldorfs war nun im Anfänge dervierziger Jahre so zahlreich geworden, daß der engere An-schluß aneinander, sowie eine gemeinsame Interessenvertretungein unabweisbares Bedürfnis geworden war.

Im Gegensatz zu der Sormlosigkeit und Unbestimmtheitmancher damals herrschenden Ideen traten die ersten Gründerunseres Vereins zielbewußt, mit praktischem Sinne vom Bodender Selbsthülfe ausgehend, an ihr Werk. Und es gelangihnen wunderbar gut, ohne Mittel aus kleinen Anfängenden Grund zu legen für eine Institution, die dem Künstler-leben Düsseldorfs seine gegenwärtige Gestalt, und den Uach-kommen jener ersten Gründer die gesellschaftliche Stellungverliehen, welcher sie sich heute erfreuen.

Schon früher hatte sich die Künstlerschaft zu festlichenVersammlungen, wie beispielsweise der Veranstaltung einesLrühlingsfestes, vereinigt. Line ähnliche Gelegenheit bot das