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Beiträge zur Kenntniss der Kölnischen Mundart im 15. Jahrhundert
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dem torn in eime gülden throne und sat dat hilge cruz zo sinre rechterhant und einen hanen zo sinre lutzer hant und he woulde sin der vaderund dat cruz der son und der haen der hilge geist. Dar quam dat volkund moist in anbeden vur einen got. Da sas he up dem thorn (66 b ) undsin son verwarde eme dat lant, und koninkrich. Dat vernam der keiserEraclius und samende ein groisse her und zoicli da her. Doe begaendeeme des koninks son mit eime groissen her: do woirden si des eins, datde zwei hcren allein soulden vechten: sowem got overhant geve, dersoulde herC sin over beide her. Do gaff got dem keiser overhant. Dowart eme des koninks son mit alle sime volk und entfiengen den rechtengelouvcn. Doe zoich der keiser vort und quam zo dem throne, da derkonink sas, und der keiser veink in und sprachumb dat du dat hilgecruz hais geeret, des salstu geneissen, und woultu den douf intfangen, sowil ich dir din leven laissen. Des enwoult der konink neit doin. Doezoich der keiser sin swert us und sloige eme dat houft aff. Also namsin gotheit ein ende.

97.

Sent Julianus wais ein schoin jungelink und he soult zo einre zit JIein hirz jaghen in einem walt. Do keirde sich dat hirz umb und begontzo sprechen und sprach alsoJulianus, wair umb jaghes du mich? laismich ungejaghet, ich wil dir ein mere sagen und sagen dir dat vurwair:du salt. noch din vader und moder doiden. Do he dat hoirt, wart hesere bedroift und verzieh alle sins goits und sinre vrunt und he geinkheimelichen us dem lant, up dat dat neit wair enwurde, dat dat hirz ge-sprochen hait, und he wandelde in ein ander lant und he quam zo einesvnrsten liove ind wart sin kneeht und deinde eme so wail, dat in sinhere sere leif krege. Do was da in dem lant ein (119") riebe burgh-frauwe, de wais ein witfrauwe, de gaff der liere Juliano, und he. gaff emede burgh darzo und Julianus der hliff da wonen bi der frauwen und sinvader und moder wairen sere bedroift umb dat si neit wisten, war ir sonkörnen wais, und si verziehen da irs hniss und irs guets und si wouldenwandelen van einem lande zo dem anderen und versoecken, of si eit vanirem son moiehden vernemen. Do si lange gewandelt hatten, do quamen$i zo dem losten vur de burgh, da ir son up was, und Julianus w r ais neitda heime. De frauwe entfeink si und vraigede si, wan si quemen undwer si weren. Si sprachen, dat si iren son verloiren hetten, den wul-den si soicken. Do vraigede de frauwe, we der son heisch; si sprai-chen, he heisch Julianus. Do de frauwe dat hoirt, do sprach sisit un-