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fehlt, eine unbekannte Gegend. — Wir waren nichtmodern genug. Als wenn die Poesie, die Bestandhaben soll, sich mit den Tendenzen des Tages aus-stopfen müsste. Glücklicherweise denkt das deutscheVolk in seiner Grösse und Breite anders, als die Prin-zipienreiter der jüngeren Epoche. — Und auch ichfange an, mit meinen Erfolgen zufrieden zu sein, aberauch ich danke es dem deutschen Volke und nicht denWortführern in Journalen und Zeitschriften. Wir stehenuns als Schriftsteller am besten, wenn die Kinder unsereGedichte in der Schule deklamiren und wenn dieseLieder auf der Strasse gesungen werden. Dass manchEinem die grauen Haare drüber wachsen, nun, das istzu allen Zeiten gewesen!«
Wie selbstbewusst und doch wieder bescheidender Dichter von sich selbst dachte, bezeugen die Verse:
Lieg’ ich bei den Schläfern allen,
Welche grün die Hügel decken,
Baut nicht Male, die zerfallen,
Doch zur Gruft mögt ihr mir wallen,
Süsse Blumen drauf zu stecken ! «
Manche, die in Seide lodern,
Gold und Volk und Rosse lenken,
Werden kälter doch vermodern,
Weil ich noch mit Recht kann fodernEuer freundlich Angedenken.
Wenn von Lenz und Liebe trunkenLiebende ans Herz sich pressenUnd in Lieder sind versunken,
Die mein Geist gesprüht als Funken,
O, dann bin ich nicht vergessen !
In seiner Bescheidenheit hat der Dichter nichtgewagt, den Gedanken zu fassen, dass ihm dereinst