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(Vgl. auch Ignaz Hub, Deutschlands Balladen-und Romanzendichter. 3. Band S. 263 und JohannMinckwitz, der neuhochdeutsche Parnass, S. 600.)
In seinen Novellen und Erzählungen, welchemeist die rheinische Heimath wiederspiegeln, findenwir eine reiche Erfindungsgabe, lebenswarmen Duftund lebendige Gestaltung, Gemiithlichkeit, Geist undWitz. Lag doch der Schwerpunkt seines dichterischenSchaffens im Horizont der engeren Heimath, derenGeschichte und Leben sein Talent am nachhaltigstenbefruchteten.
Sein eigenes Geständniss beweist es, wenn er singt:
Mein Herz ist am Rheine, im heimischen Land!
Mein Herz ist am Rhein, wo die Wiege mir stand,
Wo die Jugend mir liegt, wo die Freunde mir blüh’n,
Wo die Liebste mein denket mit wonnigem Gliih’n,
O, wo ich geschwelget in Liedern und Wein :
Wo ich bin, wo ich gehe, mein Herz ist am Rhein !
Dich grüss’ ich, du breiter, grüngoldiger Strom,
Euch vSchlüsser und Dörfer und Städte und Dom,
Ihr goldenen Saaten im schwellenden Thal,
Dich Rebengebirge im sonnigen Strahl,
Euch Wälder und Schluchten, dich Felsengestein:
Wo ich bin, wo ich gehe, mein Herz ist am Rhein !
Dich griiss’ ich, o Leben, mit sehnender Brust,
Beim Liede, beim Weine, beim Tanze die Lust,
Dich griiss’ ich, o theures, o wackres Geschlecht,
Die Frauen so wonnig, die Männer so recht!
Eu’r Streben, Eu’r Leben, o mög’ es gedeihn:
Wo ich bin, wo ich gehe, mein Herz ist am Rhein !
Mein Herz ist am Rheine, im heimischen Land !
Mein Herz ist am Rhein, wo die Wiege mir stand,
Wo die Jugend mir liegt, wo die Freunde mir blüh’n,
Wo die Liebste mein denket mit wonnigem Gltih’n !
() moget ihr immer dieselben mir sein!
Wo ich bin, wo ich gehe, mein Herz ist am Rhein !