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lande verloren sah, an gebrochenem Herzen starb,aber noch im Sterben seine Hoffnung' für eine grosseneue Zeit nicht fallen liess. (Anhang S. 229.)
Folgen wir nun dem weiteren Lebensgange desDichters.
Bereits 1853 war Wolfgang nach Köln, demHeimathsorte seiner kunstsinnigen und für alles Poetischegleich empfänglichen Gemahlin, übergesiedelt, wo erbald nachher seine ärztliche Berufsthätigkeit einstellte,um ganz der Kunst und Wissenschaft zu leben. Inseinem bekannten, ritterburgartigen Wohnhause »anAposteln« daselbst, waren alle Dichter, Künstler undGelehrte hochwillkommen, ein anregender Verkehrward gepflegt und jede neue Blüthe der deutschenKunst mit Beifall begriisst und aufgenommen.
Die Düsseldorfer Erinnerungen lebten alsbald in demBuche, welches er den Düsseldorfer Künstlern aus denletzten 25 Jahren (1854), eine Reihe kunstgeschichtlicherBriefe widmete, wieder auf; auch das »DüsseldorferKünstler-Album« wurde in den Jahren 1851—52 und1860 — 66 von seiner geschickten Hand redigirt.*)
•) »Deutsches Künstler-Alb um". Mit Beiträgen lebender Künstlerund Dichter. Ilerausgegeben von Ernst Scherenberg. Düssel-dorf, Breidenbach & Co. 1875.
Tn dankbarer Pietät hat Scherenberg den Jahrgang 1875dem Andenken Wolfgang Mtiller’s von Königswinter gewidmet,welcher im Verein mit Düsseldorfer Künstlern das Album be-gründete und ihm seitdem zuerst als Herausgeber und nach-mals als Mitarbeiter immer nahegestanden. Caspar Scheuren,der langjährige Freund und Genosse des vorzeitig, im Sommerseines Lebens, geschiedenen Dichters, hat diese Widmungin einem jener fein empfundenen, stylvoll ausgeführten Blätterillustrirt, welche stets zu den schönsten Zierden des Düssel-dorfer Künstler-Albums gehörten.