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Bald darauf wandte er sich der Novelle und Er-zählung zu. In kurzer Folge erschien das »MünchenerSkizzenbuch« (1856), »Essay über Alfred Rethel« (1861),den Schöpfer der Geschichtsbilder im Rathhaussaalezu Aachen. In dieser Zeit hat der unablässig arbeit-same Mann sich auch der Mühe unterzogen, zu denKunstwerken des Wallraf-Richartz’schen Museums denKatalog sorgfältig auszuarbeiten.*) Dann »Die Er-zählungen eines rheinischen Chronisten« (1860—61).Die deutschen Adelsgeschichten: »Vier Burgen« (1864).Die ländlichen Geschichten: »Von drei Mühlen« (1865).Die Künstler-Geschichten: »Zum stillen Vergnügen«(1865). Das »Rheinbuch« (1856). Geschichte, Sageund Volksleben des Rheines schildernd. »Eine Fahrtdurch’s Lahnthal« (1865) und »Sommertage am Sieben-gebirge« (1867).
Die deutschen Adelsgeschichten stellen denWiderspruch der Anforderungen des Adels mit denFortschritten der Zeit in gut erfundener und meistgeschickt entwickelter Erzählung dar. Die ländlichenGeschichten »Von drei Mühlen« behandeln einfache,aber durch lebenswarme Darstellung und gute Charak-teristik anziehende Erzählungen.
1862 veröffentlichte Wolfgang noch das epischeGedicht: »Aschenbrödel« und 1866 das »Märchenbuchfür meine Kinder«. Dann »Meister Stephan von Köln«und »Wilhelm von Jülich«. **)
*) Katalog des Museums Wallraf-Richartz in Köln. Verzeichnissder Gemälde-Sammlung. Verzeichniss der römischen Alter-thiimer. Köln 1862 und 1864. Verlag von Du Mont-Schauberg.
**) Die beiden letzteren sind mit »Johann von Werth« vereinigtin dem Huche: Im Rittersaal. Rheinische Historien. 1874.