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Ereiligrath, Kaufmann und Delius, deren Umgang- fürden jungen Studenten fruchtbringend und bestimmendsein sollte. Auch die Berührung mit Tieck in Dresden,den er 1838 auf der Reise nach der Universität Berlinaufsuchte, war nicht ohne nachhaltigen Eindruck.
In Berlin kam er in den lebendigen Zirkel derBettina von Arnim, hatte Gelegenheit, mit dem heiterenKopisch, dem feinen Kunstkenner Kugler, dem ro-mantischen Kichendorff und den geistsprühenden jungenDichtern Gutzkow und Laube zu verkehren.
Im Jahre 1839 promovirte er als doctor medicinaeund 1840 trat er nach abgelegtem medicinischen Staats-Examen zur Ablegung der Militärpflicht bei den Ulanenin Düsseldorf als Chirurgus ein.
Als junger Vaterlandsvertheidiger liess er 1841zuerst seine »Junge Lieder« und seine »Balladen undRomanzen« erscheinen, die von dem Publikum ausser-ordentlich günstig aufgenommen und von dem strengenKritiker Wolfgang Menzel als »frische, schöne undtreue Landschaftsmalereien« bezeichnet wurden.
In den »jungen Liedern« eröffnet den Reigen einformvollendetes, sinniges und von echt deutscher Em-pfindung durchwehtes Widmungsgedicht an LudwigUhland, dessen sich sein Vorbild nicht zu schämenbraucht:
»Du Geist voll Männertugend,
Du Herz, in Liebe mild,
Stets warst du uns’rer JugendKin ewig heiles Bild.
Du bist’s auch mir gewesenAuf meiner Sängerfahrt:
Ich hielt am deutschen Wesen,
Ich hielt an deutscher Art.«