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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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läge zu entziehen. Adolf Schatten ist ein ma-kelloser Mann und der sollte durch die Werberbeseitigt wervcn, auf daß der Vormund seine un-saubern Plane vollführen könne. Euer Kurfürst-liche Gnaden, der ich bei Seel und Seligkeit diesals Wahrheit bekräftige, bitte ich kniefällig, meinenBräutigam in Gnaden mit dem Auge der Ge-rechtigkeit anzublicken, ihn der Freiheit wieder zugeben und zur Vergütung des erlittenen Unrechtsihn in den Adelstand zu erheben, auä> ihm di«hiesige Amtsverwalterstclle und Euer Kurfürstli-chen Durchlaucht Segen zu crtheilen zu der Ver-bindung mit Euer unterthänigsten DienerinHelena von Breidenbendt.

Hükeswage», den 1. Mai 1754.

Ihr habt das Eurige getban, Fräulein. Nunlaßt mich nur machen! Das gibt eine Geschichte, wo-rüber Ihr Euch Alle werdet freuen und die Engel imHimmel dazu. Unser Herrgott selbst soll seine Freudedran haben,

Helena. Ach! wenn es mißlänge! Meine Angst!Armer Adolf, um meinetwillen mußt du leiden imLüstern Thurm! entsetzlich I

Meyer. In einer halben Stunde bring' ich ihnhierher, frei von aller Drangsalirnng. Dann habt IhrGelegenheit, ihm Alles zu vergüten, was er um Euchgelitten hat. Der jungen Herren möchten noch wphs