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Helena. Ich bin fertig, Herr Rath — ach lie-ber Herr Rath —
Meyer (nimmt hastig die Schrift und Übersicht die-selbe). Das habt Ihr gut gemacht, Fräulein, vortreff-lich ! Das ist doch eine schöne Sache mit dem Schrei-benlernen. Das sollten die kleinen Mädchen in derSchule wissen, daß man seinen Bräutigam aus Kerkerund Banden an den Altar bittschriften kann. Daswürde größer» Lerneifer erwecken, als alle frischge-schnittene Haselrutben. Da heißt es:
Lerne was, so kannst du was,
Kannst dn was, so kriegst du was,
Kriegst du was, so Haft du was,
Hast dn was, so behalte das.
Und noch gar einen Bräutigam?
Das ist erst der rechte Spaß;
Ihr lieben Mädchen merkt euch dasUnd lernet was!
(Aes't.)
Durchlauchtigster,gnädigster Kurfürst und Herr!
Nur ein von Tücke und Bosheit gesponnenesTruggewebe hat meinen Jngendfreund und erklär-ten Bräutigam Adolf Schatten bei Euer Gna-den verdächtigt. Der Hofkammerrath, mein Vor-mund, wollte mich an seinen Sohn verkuppeln,«m sich einer für ihn ungünstigen RechnungS-
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