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Krupp. Nein! wie ein Mühlrad, das muß sei-nen vollen Guß haben, eh' es sich bewegen kann.
Waibel. Die beiden sind gut beisammen.
(Wirtyin kommt.)
Frau Spierlich. Was ist gefällig, Ihr Herren?
Krupp. Zwo Kannen guten Weines, von sechsAlbus, versteht sie? Aber meßt christlich, und nicht vondem sauren Zeuge von heute Morgen; ich habe mich,weiß Gott, auf der Pritsche jeden Augenblick rum legengemußt, daß es mir nicht den Magen durchgebissen hat.
Spierlich. Er ist wohl mit bösen Koliken ge-plagt, Herr Unteroffizier, daß Ihm Alles sauer wird,was Ihm über die Leber läuft. Ich will Ihm lieberButtermilch bringen, wenn er meinen guten Wein nichtvertragen kann.
Krupp. Pfui, Du holder Brummkasten! lieberFusel als Milch. Die Milch macht die Knochen weich,daß einem die Glieder schwabbeln wie dem Zottel-bär. Milch macht einen schlechten Humor. Seh' ichdenn aus wie ein Milcheimer? Eher wie ein lechesWeinfaß. Nun wird's bald?
Spierlich. Wenn das Faß in Zapp kommt, sobraucht man um ein Wirthsschild nicht verlegen zu sein.Das hat Er mit seiner Nase schon aufgesteckt und heißtzum rothen Krebse, — und
Krupp. Na! will Sie mich hier mit Redens-artest tränken? Schnell! lauft! holt! bringt! oder alleDonnerwetter!