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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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Krupp. Was das nun wieder für eine Rechen-kunst ist! Zwei gehen dann wohl durch's Scheerenaug.Vier und zwei macht sechse.

Waibel. Die zwei stämmigsten Leute hast Duan die Käsekrämer abzuliefern, die Dich im weißenPferdchen zu Langenbrücken erwarten.

Krupp. Ha! die Amsterdamer Seelenverkäufer;ich rieche den Braten.

Waibel. Ganz recht. Doch umsonst ist der Tod.Du kriegst vom Stück zwölf Ducat^n und Du hast dendritten Theil davon. Doch mußt Du morgen um dieMittagsstunde wieder hier sein, denn morgen gibt's einStück Arbeit hier, es juckte mich den ganzen Tag inder Hand, und das ist ein sicheres Zeichen.

Krupp. Werden alle acht geduldig mitgehn?

Waibel. Ich denke doch. Für den schlimmstenFall habe ich eine Fuhre bestellt mit drei Fässern. Duverstehst wohl.

Krupp. Vollkommen. Sind die Briefschaften inOrdnung?

Waibel. Alles in schönster Ordnung. Hierfürunfern Kommandeur von Zeschlitz und hier für die Kai-irrncyen. Für die Käsekrämer bedarf es keiner Schriften.

Krupp. Versteht sich. Der Wolf frißt, weißGott, auch ungtzeichnete Schafe. Darauf muß ich einstrinken. Heh! Wirthschaft! (tingelt.)

Waibel. Du bist wie eine Ente, die es nichtnaß genug haben kann.