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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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Ihrer Viele sind in Sorge, einen Rock zusammenzu-flicken, um auf dem Landtage erscheinen zu können, dieDiäten zu verschlampen und die freie Lustbarkeit mitzu-machen. Viele Junker lassen ihre Nester zerfallen undbrechen das eine Ende ab, um das andre damit zu flicken.

Frau V.Breidenbendt. Hellas I e'ost bien vraUEs steht schlimm genug damit. Es ist zu beklagen.

Meyer. Es geht wie mit Allem, was sich über-lebt hat. Dem Bürgerstande wird die Herrschaft, undder fleißige Bauer wird bald über seine Peiniger tri-umphiren. Es werden keine Burgen mehr gebaut, wohlaber Fabriken. Zumal dieses Bergerland gehört derGewerbthätigkeit an.

Frau v. Breidenbeudt, Es kann aber auchanders kommen. Der Adel wird sich dereinst wiedererheben.

Meyer. Dann haben wir aber den Löffel weg-gelegt, und auch den nächsten Enkeln werden die Zähnenicht mehr weh thun. Was einmal am Sinken ist,muß erst vollständig auf den Boden kommen, eh' essich wieder heben kann. Unser Kurfürst sieht das auchein, und er verkehrt deshalb mehr mit Bürgerlichenals mit Adeligen.

Frau v. Breidenbendt. Uallisurousoment!So weit gekommen! 0 granä visu!

Meyer. Ei seht! Wer ist in seiner nächsten Um-gebung? Herr Frank; ich sagt der Narr, danndie Meister Brepgr, Pigage, und Künstler aller Art,