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Verwandlung.
Zimmer im Schlosse Mkeswagen.
Elfter Auftritt.
Frau v. Breide»bendt. Meyer.
Frau v. Breidenbendt. 0 mon visu, obervovseillor, wie Alles mit der Zeit sich doch verändert!Wie jetzt alle Verhältnisse aus den Fugen zu gehendrohen! Was würde der Reichssreiberr von Palandt,der mit 14 Ahnen auf dem Landtage aufgeschworen,was würde der, ständ' er aus dem Grabe auf, dazusagen, daß seine Tochter eine solche mesLlllanes nur fürmöglich halten kann.
Meyer. Heleuens Vater aber würde seinen Seg-gen nicht versagen.
Frauv.Breidenbendt. Ja! von ihm hat sie diebürgerlichen Neigungen geerbt. Er trägt die Schuld, dashabe ich immer gesagt. Er war so bürgerlich gesinnt.
Meyer. Andre Zeiten, andre Sitten. DasJun-' kerwesen hat sich überlebt. Es ist morsch durch unddurch und der nächste Windstoß muß es umblasen. Mitden rothgestickten Brustlappen, mit den Querdegen undTreffenhüten ist die Tugend des Adels nicht erhalten.Zum Tanzen gehört mehr als rothe Schuhe. Sehtnur umher im Lande — wie steht es mit den Burg»Häusern und ihren Bewohnern? Die Driesche, Lohhau»sen, Katterbache, Spieße und Beljake sind bettelarm.