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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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keiten und wollte dem Herrn Sandreuter den Kaffeemachen. Denn der lebt auf einem großen Fuß undißt kein Wärmt mit. Da dacht ich

v. Möllheim. Zur Sache! Was geht mich dashier an, was Sie gedacht hat.

Meyer (bei Seite). Gedanken sind zollfrei.Spierlich. Als ich nun eben den Kaffee ge-mahlen

v. Möllheim. Daß der Satan die geschwätzi-gen Weibsleute sammt ihrem Kaffee

Meyer (bei Seite). Wovon das Herz voll ist,läuft der Mund über.

Spierlich. Seht, Herr Hofkammerrath, ich warnoch nicht fertig mit dem Kaffee

v. Möllheim. Hab ich Ihr nicht gesagt, daßich Nichts wissen will von Ahrem Kaffee. Gauländer,erzähl' er den Hergang. Aber kurz ohne Umschweife.

Gauläuder. Ich hatte der Spierlich die 180Gulden in Verwahr gegeben ---

Spierlich. Aber der Mosel Mendel war auchdabei und dem gehörte das Geld mit. Das hat derHerr Waibel Alles mit angehört.

v. Möllheim. Maushaltrn! Gauländer hat dasWort.

Gauländer. Ja, das ist wahr. Aber die FrauSpierlich hat das Geld in Verwahr genommen mit derBedingung, daß sie es an keinen von uns beiden aus-