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an. Sechs Bedienten in prächtigen bnnten Kleidernund Golt weiß, wie viele Köche mit Wagen voll Kü-chengeschirren und Vorräthen — nnd, denkt Euch! eineganze Armee von Hunden, je zwei aneinandergekoppelt,über 200 paar Hunde von allen Farben, Ragen undGestalten. Das war ein Leben! und die Hunde-Jun-ker dazwischen mit ihren Wappgnschilden, den rothenRöckchen, mit den langen Peitschen und den Jagdhör-nern. Das war ein Halloh und Gebell und Geheul,als ob der wilde Jäger daher zöge. Das ganze Schloßwar voll Hunde, so daß für den gnädigen Herrn keinPlätzchen blieb; drum hat der Oheim die ganze vier-beinige Armee sammt den rothröckigen Junkerlein in dieHerrenmühle ansquartirt. Auch des Kurfürsten lustigerRath ist mitgekommen. Das ist ein prächtiges Männ-chen, an dem Du Deine Freude haben wirst.
Schatten. Wie? Rath Urban Meyer schon dort?Wie hat ihn der Kurfürst aber so lange entbehren kön-nen? Der Kurfürst kommt ja erst morgen.
Irmgard. Ja, morgen wird der Kurfürst beiden Franziskanern zu Wipperfürth'die Messe hören unddann Vormittags hier eintreffen, seine Tafel im Schlossehalten und darauf nach Altenberg reiten, wo er beidem Prälaten übernachten wird. Rath Meyer wirdheute noch wieder zurückkehren nnd den Kurfürsten inWipperfürth erwarten.
Schatten. Ein rechtschaffener Mann, dieser lu-stige Rath. Er soll beim Kurfürsten großen Einfluß