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Das wäre Gottlob überstanden. Es mußte doch ein-mal zur Erklärung kommen, und was ich früher nur zuverstehen gab, konnte ich jetzt klar aussprechen.
Schatten. Doch an Bitterkeiten wird's nichtgefehlt haben.
Irmgard. Was thut's, wenn im Frühlinge einGewitter austobt; weiß man doch, daß die Sonne schö-ner wiederkehrt. Es könnte zu keiner bessern Zeit ge-kommen sein, als gerade jetzt, da die Anordmmgen fürden Empfang des Kurfürsten alle Thätigkeit in Anspruchnehmen und die Gemüther von täglichen Dingen ab-lenken.
Schatten. Aber Deine Mutter —
Helena. Die ist für Dich gewonnen. Sie durch-schaut die wahren Absichten der von Möllheim.
Schatten. Gottlob! Du wälzest eine Last vonmeinem Herzen (reicht ihr die Hand).
Helena. Ich komme sogar im Aufträge der Mut-ter zu Dir. Erst muß ich Euch aber von einem merk-würdigen Einzüge in's Schloß erzählen. Denkt Euch,— vor einer Stunde, als ich eben im Begriffe war,hierher zu kommen —
Schatten. Im Aufträge Deiner Mutter anmich —
Helena. Zur Bestrafung dafür, daß Du michunterbrichst, hätte ich Lust, Dir den Auftrag vorzuent-balten. Sieh, als ich eben hierher eilen wollte, da kamein Tbeil von dem Gefolge des Kurfürsten im Schlosse