haben. Die meisten Wohlthaten, die dem Kurfürstennachgerühmt werden, sollen diesem Meyer zu verdan-ken sein.
Helena. Er war ein Freund meines Vaters.Er hat meine Mutter besucht. Alles, unsre ganze An-gelegenheit wurde besprochen, und auf seinen Rath hatdie Mutter Dich mit einem Aufträge betraut.
Schatten. Und dieser —
Helena. Daß Du Namens meiner Mutter mitdem Oheim über die vormundschaftliche Vermögensver-waltung abrechnen mögest. Die Vollmachten kannst DuDir in Düsseldorf abholen, denn morgen reisen wirdorthin zurück.
Schatten. Ich werde nicht auf mich wartenlassen; doch Du bist bei der Sache die Hauptperson,nicht Deine Mutter.
Helena. Ich habe ihr das überlassen und siewird es Dir übertragen. Ich muß nun zu ihr, zumelden, daß Du den Auftrag annehmest. Ich habedem Rath Meyer versprochen, sogleich zurückzukehren.Der wird mit dem Oheim reisen. Er hat ihn nochnicht gesprochen, denn es*ist gerade Amtsverhör amGerichte. Verzeih', Irmgard, daß ich so kurz abbreche;in einigen Stunden bin ich wieder bei Dir.
Irmgard. Du bringst immer gute Botschaft,, bist mir immer willkommen. Gottlob, daß sich Alles soglücklich gestaltet hat.