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wie wollte ich ihren Wünschen stets begegnen. Wennjemals mit der Freude Rosenschein Erinnerung mir ein-same Stunden kürzt, sehe ich im hellsten Strahlenglanzverwoben, daß ich der Eltern Herzen nie gekränkt. Inwelchen Streit gerieth ich mit mir selbst, wenn ich He-lena jetzt verleiten sollte, der Mutter Segen frevelnd zuerzwingen zu einem Bunde, der ihr zuwider ist? DerSegen würde sich in Fluch verwandeln und die Er-innerung an die eignen Eltern, sie würde mir zur Fol-ter werden. Achten könnte ich sie nicht, die alles Zart-gefühl und ihrer Pflichten heiligste verletzte mit schnö-dem Wort: „Du mußt, denn ich bin reich."Laß sie den Reichthum ihrer Mutter schenken, laß unsreLiebe um den Segen werben.
Irmgard. Wie Du heute Alles so dunkel flehest.Du frevelst an Deinem Glücke. Doch da kommt sieselber, heiter wie der Morgen, die düstern Nebel zuzerstreuen.
Fünfter Auftritt.
Die Vorigen und Helena.
Irmgard (iyr entgegen). Gottlob, daß Du kommst,wir waren so besorgt um Dich.
Helena. Verzeiht, daß ich so lange geblieben.Doch warum besorgt?
Schatten. Das Briefchen von gestern —Helena. Verzeihe, daß mein Leichtsinn Dir Ver-druß gebracht, Adolf, doch sei meinetwillen außer Sorge.
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