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stallen eine affenmäßige Zierdame aus ihr zu machen,hat sie ihren reinen Sinn für ein stilles Familienlebenbewahrt. Adolf, Dir blüht ein reiches Glück.
Schatten. Ha! dieses Glück, zu groß fast, eszu denken, und dann die unseligen Befürchtungen! Dasist die entsetzliche Folter, auf der ich schwebe. DieVorurtheile der Geburt: sie däs hochadlige Fräuleinund ich der ahnenlose Bürger ohne Stammbaum, ohneVermögen, und nun noch das wenn'auch erzwungeneBrautvcrhältniß mit dem jungen v. Möllhcim. DerGedanke, ihr Schmerz zu bereiten, ist mir unausstehlich.Oft flog mich der Vorsatz an, mich unter FriedrichsFahnen ihrem Glücke, ihrer Ruhe zu opfern.
Irmgard. Wo denkst Du hin! Welcher Klein-mut!)! Fürchte nichts, sie ist entschlossen. Lieber gingsie in ein Kloster, als daß sie von Dir lasse. DerFranz ist ihr unerträglich. Ueber die Vorurtheile ade-liger Geburt ist sie hinweg. Drum nur Muth, Adolf!
Schatten. An Muth, um sie zu kämpfen, fehltes mir nicht; wohl aber an dem Muthe, diese Blumezerknickt zu sehen.
Irmgard. Drum sei ihr Stab und Stütze!Als ihre Vertraute weiß ich, daß ihre Neigung für Dich,selbst im Pensionat zu Namnr, nur gewachsen ist. Ihr'Herz ist unberührt geblieben von wälfchem Tande, und diedeutschen Bücher, die Du ihr sandtest, haben sie mitDir noch mehr verständigt, als ein Briefwechsel ver-mocht hätte.
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