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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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winn des Pächters gedreht. Bürger und Bauer wer-den dem müßigen Adel zu Liebe mit Steuern bedrückt,und dieser läßt noch obendrein sein Wildpret auf be-steuertem Felde grase». Dies Elend ist zu groß, alsdaß es lange »och so währen könnte. Doch die Hoff-nung einer bessern Zeit lebt in mir auf, wenn ich sehe,wie Friedrich, der rechte Herzog von Berg, den deutschenGeist erweckte, wie ein Leibnitz, Wolfs, Winkelmann,Haller, Klopstock und andere Schriftsteller die deutscheSprache aus dem wälschen Schlamme herausheben.Freudig grüße ich diese Morgenröthe besserer Zeit.

Börner. Hör'mal Adolf, Träume sind Schäume.Damit will ich nichts zu thun haben. Die Zukunftüberlass' ich dem, der die Stiele an die Kirschen macht,und halte mich an meinem Geschäfte. Damit bin ichbekannt, das klebrige laß ich Gott befohlen sein. Bisheute Abend, (ab.)

Vierter Auftritt.

Vorige ohne Börner.

Irmgard. Bleib, Adolf, noch eine Weile eswollte Dich Jemand hier sprechen.

Schatten. Ich weiß, Helena wollte kommen,jedoch ich fürchte, o theure Schwester! wie drücktmich dies Verhältniß das gute Kind!

Irmgard. Ja, gut ist sie. Bei allem Bestre-ben ihrer vornehmen Verwandten, anf den Pensionsan-