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schwersten ward mir natürlich der Abschied vonden Schwestern. Selbst die gute Schwester Isi-dora, die Küchenschwester, wischte sich mit ihrerblauen Schürze die dicken Thränen aus den Augen,während ich ihre breite, schwielige Hand drückte.„Sie kochen mir doch noch manches Klostersüpp-chen," tröstete ich sie; „in zwei Jahren kommeich wieder." Erfreut lächelte sie und sagte: „Achja, Fräulein Elisabeth, Sie gehören doch zu uns."
Vorgestern war ich auch eine ganze Stundebei dem Dechanten. Er sprach so rührend schön,gab mir viele gute Ermahnungen und machtemich auf die Gefahren aufmerksam, die das Lebenin der Welt mit sich bringt. Aber ich bin nichtängstlich. „Ich werde sie alle bestehen," sagteich muthig. „Das hoffe ich zu Gott, liebe Eli-sabeth," erwiderte er; „vergiß nie, daß unsereStärke nur in seiner Gnade wurzelt. Seidemüthig und bete viel. Sei liebevoll gegenAndersgläubige, und stehe fest in deinem Glauben.Was du auch gegen die Kirche hören wirst: seiversichert, auf ihrer Seite ist nie der Jrrthum."
Meine Augen schmerzen mich, ich kann nichtmehr schreiben; es ist mir so wüst im Kopfe.Aber es war mir eine rechte Wohlthat, mich beidir auszusprecheu, du liebes, gutes Herz. Viel-