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Wenn Du sein Herz für immer hast geweihtDem Ideal des Wahren, Guten, Schönen,
So strebt es auch nach jener Himmelskrone,
Die ich ihm reiche dar als Talisman.
Laß Hand in Hand uns wandeln durch das LebenUnd Engel für die ganze Menschheit sein.
Wenn von des Jrrthums und der Lüge Macht,
Von jeder Fessel frei sich sieht die Wahrheit;
Das Wort frei wie die Quelle aus dem Felsen,
Lebendig rein aus vollem Herzen springt,
Der Tugend Kleid kein Heuchler mehr entweiht,
Die Liebe sich bewährt als laut'res Gold;
Wenn nicht mehr Titel, Rang und ird'sche GüterDie Sclavenkette um die Menschheit legen;
Wenn alle fühlen sich als Gottes Kinder,
Zu dem der Aufblick nicht mehr ist gebundenAn Formen, die ein blinder Wahn ersonnen;
Wenn wir am Baum der Menschheit Fried' und EintrachtAls köstlichste der Erdenfrüchte schaun,
Dann werden wir zusammen aufgehn sehenDas Morgenroth der bessren goldnen Zeit,
Und triumphirend werden offenbarenDer Welt wir, wie so innig wir verwandt,
Wie wir ja beide von dem WeltenmeisterAls Boten seiner Gnade ausgesandt!
O bleibe immerdar an meiner Seite,
Hilf mir die Menschheit retten aus dem Staub!
Daß Du in Deinem Eifer nie ermüdest,
Empfang' den Kelch des Trostes und der Stärke,
Den mir die Gottheit in die Hand einst gab!"
Also erklang das Wort des Genius.