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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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voll Trübungen, wir werden von mannigfachen Ereignissengefoltert, wir klagen das Schicksal auf tausendfache Weisean, so lange wir den Grundsatz nicht verstehen: DieTugend ist die Seligkeit selbst. Daher lebt der Maurerin ihn sich hinein und empfindet seine Wahrheit tagtäglichmehr. Ein treuer, liebender Vater seines Hauses, einMuster für die Seinen, ein Held in der Entbehrung, einUeberwinder in der Schmerzenszeit, ein Engel bei derNoth der Brüder, ein Christusjünger seinem Todfeindgegenüber, ein froher Arbeiter für seinen ewigen Meister,so steht der Maurer da, und welches Glück zieht dann einin seine Brust! Sich als einen treuen Arbeiter des all-mächtigen Baumeisters aller Welten zu fühlen; zu wissen,daß man an dem Werk der Menschenbesserung arbeitet,den Herzschlag Gottes in der eignen Brust zu fühlen; einvon den Schlacken des nieder» Lebens gereinigtes Herz,in welchem die reine Harmonie der Tugend ertönt, in derWelt mit sich herumzutragen und sich über die profaneWelt erhaben zu fühlen, welch ein Himmel muß das sein!Das ist der maurerische Himmel, welchen der allmächtigeBaumeister aller Welten allen treuen Arbeitern in Aus-sicht stellt. Was ist denn die Maurern ihrem tiefstenGrunde nach? Nichts anders als eine Sehnsucht nachdem Ideal der Welt. Das Streben, diesem Ideal aufdie Spur zu kommen, sich gleichsam hineinzudenken in denWeltenplan des Schöpfers und ihn mit verwirklichen zuhelfen, das ist das Geheimniß der Maurer. Himmel!welch ein erhebendes, welch ein seliges Geheimniß ist das!Wenn die profane Welt es kennte, würde sie uns benei-den. Aber sie kennt es eben nicht; und wenn wir einenNichtmaurer in unfern Tempel führen wollten, wenn er