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geben, der tiefer in das Heiligthum der Maurerei führte,als dieser? Menschen, die noch auf tiefer Stufe geistigerEnwickelung stehen, sind in ihrer Moral von tausendGewalten abhängig. Da ist es bald der Lohn, die Aus-zeichnung, die ihnen winkt, bald die Furcht vor Strafe,die ihnen wehrt; bald ist es blinder Zug ihres Herzens,dem sie folgen, bald ist es wieder eine mächtige menschlicheAutorität, unter welche sie sich beugen, ja bisweilen sindes sogar Epochen und Ereignisse ihres Lebens, welche mitihrem Einfluß sie bestimmen. Namentlich ist die Aussichtauf Lohn ein bedeutendes Triebrad für die Menschen.Das wußten schon die Religionsstifter. Daher stellte Mu-hamed seinen Freudenhimmel in Aussicht und malte ihnseinen Jüngern mit den hellsten und sinnlichsten Freudenaus. Auch die Strafe wirkt als Schreckbild nicht wenigein auf die Menschen und deshalb ist namentlich in früherenZeiten aus Priestermund dem Volke die Hölle so schrecklichals möglich geschildert worden, und ich entsetze mich nochjetzt vor den Bildern, die ich als Knabe in den Andachts-büchern darüber gefunden habe. Der schwache Menschbraucht Stützen. Aber wie ist es bei dem Maurer, welchervor der Säule der Stärke steht? Er fühlt sich stark genug,auf eignen Füßen zu stehen, und lehnt sich mit seinemStreben an keine fremde Gewalt. Er liebt die Tugend,weil sie Tugend ist; er strebt nach Harmonie, eben weilsie Harmonie ist. Die Erreichung seines Strebens, dieErfüllung seiner Sehnsucht, ist ihm dann die Seligkeitselbst. Gott ist der Inbegriff aller Tugend, und also dievollkommene reine Seligkeit. Der Mensch theilt dieseSeligkeit, insoweit er in der Vollkommenheit vorgeschrittenist. Wir leben so lange in einer Welt voll Täuschungen,