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Veränderungen, welche Einflüsse üben solche sklavische Ver-hältnisse auf die Menschen aus! Hier machen sie Einenzum schlauen Gauner; dort zum ängstlichen Zusammenraffer;hier Einen zum Schwelger und Wollüstling; dort Einenzum verschlossenen Menschenfeinde; Einen treiben sie alsHeuchler in die Muckertempel, den Andern prägen sie denStempel eines an Gott und Menschheit verzweifelndenMaterialismus ein; ein Herz drücken sie ganz darnieder,ein anderes verführen sie zu Hochmuth und Ueberhebungüber Andere. Wie sehr aber ist dies zu beklagen! SolcheMenschen die vom Zwange irdischer sinnlicher Gewaltenvollständig abhängen, sind ohne Willen; sie sind Maschinen,die vom Winde getrieben werden. Freimaurer sind frei!denn die Sclaverei irdischer Verhältnisse berührt sie nichtmehr. Sie arbeiten in jeder Loge daran, trotz der vielenNarrheiten der profanen Welt doch jeden schnöden Tandund Flitter verschmähen zu lernen; sie arbeiten daran,daß sie jedes Stücklein weltlich Gut, und wäre es auchnoch so süße, fallen sehen können, ohne zu erbeben; ja siearbeiten als Meister daran, daß selbst der Tod kein Schreck-bild mehr für sie ist. Und was kann der Mensch thun fürseine Seele, was kann er für die Tugend thun, wenn erfrei ist! Darum sei es uns heilige Pflicht, wie der alteFreimaurer Epictet unser besseres Selbst zu stärken, zuheben, daß es keine Gewalt der Erde bezwingen könne.Nur dann werden wir nicht erröthen dürfen, wenn unsdas alte Freimaurerlied vors Auge tritt, welches da sagt:„Wir sind die Könige der Welt!" Aber betrachten wirdie ehrwürdige Gestalt des Epictet weiter, so finden wirbald, daß er auch:
2) Groß war in der Liebe zur Menschheit.