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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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Tyrannei noch Unglücksfälle aller Art vermochten seinenfreien Geist zn hemmen, oder von seiner Bahn abznlenken.Wie fest er in dem Grundsätze war, daß wir uns nievon Dingen, die nicht in unsrer Gewalt sind, überhauptvon irdischen Dingen irgend wie leiten oder bestimmenlassen dürfen, das zeigen Vieleseiner herrlichen Aussprüche.So sagt er an einer Stelle: „Wer um einer Suppewillen Complimente schneidet, ist ein Kleinknecht; wenner es um eines Proconsulats oder Consulats willen thut, ister ein Großknecht. Unfrei sind sie alle Beide." Und wiederan einer andern Stelle sagt er: „Aus Feigheit folgt Gott-losigkeit. Gott hat uns Kräfte genug gegeben jeden Zu-fall ohne Niederträchtigkeit und Kleinmuth zu ertragen;er hat als ein guter König und wahrer Vater diese Kräfteuns so geschenkt, daß sie nicht gefesselt, nicht gezwungen,nicht gehindert werden können, und also ganz in unsrerGewalt stehen." Und noch an einer Stelle sagt er: „Wasist der Tod? Eine Larve, vor welcher sich nur die Kinderfürchten. Der Leib muß sich vom Geiste sondern, wie ervorher gesondert war; der Lauf der Natur darf nicht stillestehen. Man hat nicht den Schmerz, den Tod, sonderndie Furcht vor diesen Dingen zu fürchten." Ist dies Allesnicht ächt freimaurisch? Ja wohl ist es die erste Maurer-Aufgabe sich frei vom Zwang der Außenwelt, überhauptfrei vom Zwange irdischer Verhältnisse zu machen. Himmel,wie sind die jetzigen Menschen mit ihrem Geiste in tausendNetze irdischer Verhältnisse verstrickt; wie haben sie sichTyrannen aller Art geschaffen! Des Einen Tyrann istdas Geld; ein Anderer läuft dem Schattenbilde eitler Ehrenach; wieder ein Anderer hängt vollständig von gemeinenGenüssen ab, die er nicht entbehren kann. Und welche