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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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ihn das Gewebe von Unwahrscheinlichkeiten und Wider-sprüchen ließ, welches mildem letzten Unterrichte verbundenwar, das zeigen deutlich die Worte, in welchen er sichselbst darüber äußerte:Wie ein Bettler des Nachts vonunermeßlichen Schätzen träumt und des Morgens imSchooße der Dürftigkeit und des Elendes erwacht, standich da und starrte meinen Freund an, nachdem er dasniederschlagende: Du bist nun durchgeführt! ausgesprochenhatte." Trotzdem, daß diese Kälte Feßler nicht ganz ver-bergen konnte, wollte sein Freund ihn doch noch zumSchluß in das innerste Heiligthum der Magie einführenund erschien also eines Tages mit einem Buche: 6Iavien-luo Kalomloiils bei ihm und weihte ihn in die heiligeGeistkunst oder in die wahrhaftige Erkenntniß Gottes undseiner sichtigen und unsichtigen Geschöpfe ein. So großder Enthusiasmus und die feierliche Stimmung des Br.Korsitzkh auch dabei war, Feßler vermochte nichts alsDenkmäler menschlicher Verirrungen zu sehen und tröstetesich über die 'verschwendete Zeit nur damit, daß seineDenkkraft doch dabei Nahrung bekommen hatte und seinGedächtniß beim Merken der verschiedenen Eintheilungengeübt worden war. Aber fruchtbarer als diese Wanderungdurch das Labyrinth der höchsten freimaurerischen Geheim-nisse war eine Reise nach Wien für ihn. Er sehnte sichaus mehreren Gründen von Lemberg weg und wollte inWien um Versetzung anhalten. Man kam ihm überallsehr kalt entgegen und der Professor Monsberger, einehrwürdiger erfahrner Greis, gab ihm den Schlüssel dazu.Du hast," sagte er zu Feßler,die jesuitische Höllen-brut zu mächtig aufgereizt, sie hat Dir und uns für Dichallenthalben die Wege verlegt, sie wird Dir noch den Hals

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