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Hand mußte von den Kanzeln herab die Menschheitvon dem Dasein des Fegefeuers überzeugen. Feßler er-fährt den Betrug durch einen Knaben, welcher erzählt,daß er von seinem Meister viel Schläge erhalten habe,weil er an einer Hand von Eisenblech etwas verdorbenhabe. Mit Freimüthigkeit und Unerschrockenheit zeigteFeßler auch diesen Betrug an, und nachdem eine Com-mission die traurige Sache untersucht hatte, wurden dieSchuldigen bestraft, und von allen Kanzeln mußte nundie Endeckung des Betrugs verkündigt werden. Unterdessenhatte der Kaiser auch an die Eingabe über die Kloster-gefängnisse gedacht, und so erschien im October 1782 einekaiserliche Untersuchungscommission, welche sich gar baldvon dem gräßlichen Unfug überzeugte und die nöthigenMaaßregeln ergriff. Aber auch in andern Klöstern wurdenauf Josephs Befehl Untersuchungen angestellt, und sowurden denn überall Werke der Finsterniß aufgedeckt.Wie groß die Wuth war, in welche man über den Ent-decker gerieth, läßt sich leicht denken. Selbst in das Herzder armen Mutter suchte man zu dringen, und den ge-liebten Sohn derselben zu entreißen.
Die Capuziner setzten ihr in den Kopf, ihr Ignatiussei vom Glauben abgefallen, sei ein Verfolger des Ordensgeworden, habe lasterhafee Briefe geschrieben und gottloseSchriften drucken lassen. Sie kam nach Wien und batihren Sohn mit heißen Thränen, zurückzutreten von demWege des Verderbens. Als er ihr aber sagte, daß dieSchrift: „Was ist der Kaiser?" sein Werk sei, so warddie brave Frau, die ja auch eine Feindin alles Unrechtsin der Welt war, wieder ruhig und glaubte keiner Ein-flüsterung der Capuziner mehr. Wie übrigens auch die