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Klöster und ihrer Einrichtungen. Um die Verlästerungenund Verläumdungen anszudecken, in welchen sich die Möncheund andere Leute fortwährend gegen den Kaiser, dessenMenschenfreundlichkeit und Aufklärungsbestreben freilichVielen ein Dorn war, ergingen, verfaßte Feßler die Schrift:„Was ist der Kaiser?" Dieselbe hätte allein schon ge-nügt , den Haß und die Wuth der Mönche und der Obernauf ihn zu lenken; aber damit seine Feinde von dem Plane,ihn in einem auswärtigen Kloster der Vergessenheit an-heimzugeben, znrüÄgebracht werden sollten, überlieferte erselbst seine an eine Dame gerichteten Liebes-Briefe. Aufdiese Weise zerstörte er freilich den Plan seiner Feinde,ihn zu versetzen, führte aber auch ein Gericht über sichherbei, welches ihn auf vier Wochen von seinen geistlichenFunctionen fuspendirte. Kaum aber hatte man von denVerfolgungen, die er zu leiden hatte, gehört, so jubeltenihm auch alle rechtlichen Menschen zu, und viele hochge-stellte Personen ermunterten ihn, nur treu auszuharrenin seinen Bestrebungen und durch keine Pein den Muthzu verlieren. Er selbst wiederholte sich auch oft: perlenet otxturu! (Ertrage und halte aus) und schritt bald zueiner zweiten Aufdeckung des Aberglaubens und der Bos-heit. Ein Mädchen will die Wiederverheirathung ihresOnkels hindern, und wendet sich an ihren Beichtvater.Der ist gleich bereit, einen Spuk auszuführeu, wodurchder arme Onkel geängstigt werden könnte. Es kommtdes Nachts ein Geist zur Nichte, trägt ihr auf, demOheim zu sagen, daß eine zweite Heirath ihm die ewigeSeligkeit rauben könne. Dann verlangt der Geist einGebetbuch und drückt seine feurige Hand darin ab. DasGerücht davon kam in Umlauf, und die eingebrannte