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durfte, nachdem er schon eine Zeit lang Meßdiener desPater Raphael gewesen war, der namentlich wohlthätigauf sein Aeußeres, auf Gang, Haltung rc. einwirkte, warder im zehnten Jahre in das von den Jesuiten verwalteteRaaber Gymnasium geschickt und in die unterste gramma-tische Classe gesetzt, welche ihm zur Schule der Demuthund Selbstverleugnung ward. Er bekam seinen Platz aufder Eselsbank, über welcher Ruthen, Besen und Kronenvon Stroh aufgehangen waren, und obgleich er bald diebesten Fortschritte machte, obgleich er im Lateinsprechen,in Geographie, Geschichte, Katechismus und andern Dingenallen Mitschülern voraus war, so blieb er doch an denverhängnißvollen Platz geschmiedet, blos weil er in derGrammatik, die seinem regen Geiste wenig zusagte, nichtrecht zu Hause war. Als er in der Mittlern grammatischenClasse ebenfalls wieder auf die Eselsbank kam, nahm ihndie Mutter aus der Schule heraus und übergab ihn ihremBruder, der in Preßburg Ingenieur war und seinen Neffengern in diese Kunst einweihen wollte. Dieser verstandauch bald mit Linien, Winkeln, Zirkeln prächtig zu operiren,und sicher hätte er die Laufbahn eines Ingenieurs ergriffen,wenn nicht sein Onkel gen öthigt gewesen wäre, ihn nachkurzer Zeit nach Raab zurück zu senden. Die Eselsbanknahm ihn sofort wieder auf und nur ein gewandterHauslehrer, ein Candidat der Theologie konnte ihn endlichdavon erlösen. Als er in der obern grammatischen Classeum eine Auszeichnung sich bewarb, sagte der LehrerJesuit KorbSlyi die niederschmetternden Worte zu ihm:„Wen Gott zum Esel gemacht hat, muß Esel bleiben seinLebelang;" aber der Rector des Jesuiten-ColllegiumsP. Szluha überzeugte sich bald darauf von seinen Kennt-