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aber ganz so geformt sind, wie ein Großvaterstuhl. Hier-in diesem freundlichen Sanssouci saß einige Tage vor demJohannisfest ein Mädchen. Sie war von bewunderns-würdiger Schönheit, und wenn wir an blonde Locken, blauesinnige Augen errinnern, so wird der Leser wohl bald anClara Reichmann denken. Sie ist's. Die eine Hand hatsie aus den Stein zur Rechten gestützt; mit ihren Blickenschaut sie träumerisch hinaus in die Ferne. So manchesMal schon saß sie hier in der Einsamkeit und gedachteihres Hermann, der leider Meilen weit entfernt war.Heute schien sie besonders in ihr Geschick vertieft zu sein.Sie hatte sich vom Mittagsmahle hinweg geschlichen undwar hier an ihr Lieblingsplätzchen geeilt. Fast ein Viertel-stündchen hatte sie hier gesessen, als sie Schritte hinter sichhörte. Sie stand auf, und vor ihr stand der Bräutigam.Mit einem Schrei der Freude lag sie in seinen Armen.„Warum in aller Welt," sprach Ehrenberg, „spielst Dueine solche Einsiedlerin? Ich bin soeben angekommen undhörte, daß Du vom Mahle fortgegangen wärest, um einekleine Promenade zu machen." „Ich ging hierher umDein zu denken, mein Heißgeliebter! Ich baute im Geistemir mein Glück in so schöner Weise auf, daß ich ganzdarin lebte; ach aber, wer weiß, Hermann, ob ich jedies Glück erlangen werde." „Vertraue nur, mein Herz,,dem Vater der Liebe; er hat Millionen Wege, die Seinenzu beglücken; und wenn wir glauben, noch weit vom Zieleunserer Wünsche zu sein, sind wir ihm oft sehr nahe.Dein Vater hat Dir geschrieben, wie ich höre, daß Duzurückkehren sollst in seine Arme, und daß er nie mehrvon einer Heirath mit Schleicher sprechen will. So er-fülle seinen Wunsch. Vielleicht ändert sich auch sein