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finde, Clara, das sage ich Dir, ich möchte sonst ein ernstesväterliches Wort sprechen."
Stumm kehrten Beide in die Wohnung zurück. Seitdiesem Abende aber drang der Geistliche mehr und mehrin seine Tochter hinsichtlich einer Verbindung mit Schleicher;ja er sprach sogar schon von dem Verlobungstage und be-zeichnete einen der nächsten Sonntage als solchen. Claraschwieg jetzt immer still. Sie saß sinnend und träumendam Tische, und nur manchmal schien in ihr ein Kampfloszubrechen; das bewies ihre Unruhe, ihr Seufzen.
8. Kapitel.
Der Meister vom Stuhl.
Drei Tage nach der Zusammenkunft der Liebenden warLogenarbeit im nahen Städtchen. Auch Ehrenberg hattean derselben Theil genommen. Nach der Arbeit wandeltender Meister vom Stuhl und Ehrenberg eine Zeit lang indem Garten des Logenhauses umher. Ehrenberg sah nieder-geschlagen, traurig und kummervoll aus.
„Nur nicht verzagt, mein Bruder," sprach der Meister,und klopfte ihm auf die Schulter; „wer sein Glück nachlangem Kampfe erringt, ist desto seliger dabei."
„Fast denke ich jetzt nicht mehr an mein Glück, nuran mein Unglück. Mein Ruf hat schwer gelitten."
„Und auch der wird sich in seinem Glanze wiederzeigen; nicht lange hält der Schmuz, womit gemeine. Seelen den Edlen wagen zu bewerfen. Nur Geduld, meinBruder! Unsre Freunde sind in voller Thätigkeit. An