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allen Orten forscht und fühlt man, um die Fäden dergarstigen Spinne zu zerreißen, die sich um Ihren Ruf undum Ihr Glück geschlungen haben."
„ Die Entdeckungen werden uns schwer fallen; all meinMühen ist bis jetzt umsonst gewesen. Und dann, wennwir auch den Verleumder entdecken, wenn ich Gericht überihn halten lasse-, wird nicht vielleicht in den Augen derLeute immer etwas zurück bleiben? Sie, diese Jesuiten,haben ja den Grundsatz: „oulumniurs nnäneter, sewpsrulicfuici llueröt." *)
„Diese Gesellschaft, mein guter Bruder, ist freilichvon gefährlichen Absichten tief durchdrungen; und sie wähltauch genug bösartige und niederträchtige Mittel. Aber essind eben die Mittel der finstern Bosheit, und als solchehaben sie zwei Hindernisse. Erstens können diese Jüngernur unsicher auftreten damit, weil jeden Augenblick dieWahrheit sie ihnen aus der Hand reißen kann; dann istauch nicht zu leugnen; daß der Böse selten auch der Klügsteist, und zuletzt vergessen Sie nicht, daß dem Bau undden Geweben der Bosheit der Segen des Himmels fehlt!"
„Wohl ist das mein Trost und meine Zuversicht!"
„Die Mittel, welche wir anwenden, um die Schurkenzu entdecken, die Ihnen den Weg des Glückes verrannthaben, sind alle rein und frei von gemeinen Schlacken."
„Ach es thut mir unendlich leid, mein theuersterBruder, daß man sich so viel mühen soll, meines Schick-sals wegen. Jeder Bruder muß für sich stehen, muß selbstkämpfen, streiten und zu sorgen suchen."
„Das thun Sie ja auch! Und glauben Sie ja nicht,
*) Nur frisch verleumdet, etwas bleibt immer hängen.