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den ein Zufall und ein wenig Aberglaube auf die Gemüthergesetzt hatte, und nur die zärtlichen Abschiedsworte desBräutigams und seine feurigen Küsse vermochten derBraut ihr beklommenes Herz wieder zu erleichtern.
2. Kapitel.
Selbstgespräche.
Die Loge des Städtchens B. lag am Ende einerlangen Straße dicht hinter Bäumen versteckt. Eine ziem-lich lange Allee von Obstbäumen führte von der Straßeaus in das Gebäude. Die Arbeit war geendet, und mansah einzelne Brüder bereits ihren Heimweg antreten. Allewaren froh und heiter gestimmt, da ihre Herzen sich wiedereinmal an der erhabnen Kunst der Maurerei erbaut undgeweiht halten. So mancher fühlte sich freier und frischerin seinem Gemüthe, weil er wieder einmal die Dornenfalscher Lebensanschauung niedergehalten und ein Menschunter Menschen gewesen war. Der reichste Bruder aberwar der Arzt Ehrenberg. Schon an seinen munternSchritten, mit welchen er durch die Allee eilte, sah man,daß sein Herz laut schlug. Hören wir seinem Selbstgesprächeinen Augenblick zu. „Welch ein Kleinod ist doch dieMaurerei!" sagte er sich; „und welch ein friedliches Asyl!Hat Dir der Himmel ein Gülck bescheert, gehe mit ihmin die Loge, da hast du eine Weihestatt für dasselbe; istdir das Herz voll, flüchte in die Hallen der Maurerei,und schütte es hier frei und fröhlich aus, du bist ja vorSpionen sicher; bist du für eine Idee begeistert, flüchte