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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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zu sehen, ob sein Lieblingsbild Schaden gelitten hätte.Das war zum Glück nicht der Fall. Mehrere munkeltenindeß leise von Vorbedeutungen, und auch der alte Papamachte kein freundliches Gesicht mehr. Nur Einer aus derGesellschaft ergriff heiter das Wort; es war der aus derFerne herbeigekommene Onkel Pfarrer Freudenbach. Seiddoch nicht thöricht, Ihr Lieben," sprach er,und laßtEuch durch das Herabfallen eines Bildes, welches durch dieErschütterung des Tanzens bewirkt worden ist, nicht einenAugenblick in der Freude stören! Lebte der noch, deßBild hier hängt, wir könnten ihn einladen zu unsrem fröh-lichen Feste; er ging ja auch gern auf die Hochzeit zuCana, und war recht vergnügt. unter guten Menschen.Im Geiste sollen wir ihn auch stets in unsrer Mitte haben,damit wir die Freude so rein, so innig, so mäßig wie ergenießen. Weg mit den bedenklichen Gesichtern; die freu-digen laßt uns wieder annehmen; und setzen wir ruhigunsere harmlosen Tänze und Spiele fort!" Aber dasgeschah nicht so schnell. Alle schauten sinnend nach demChristusbilde, als wollten sie aus den Zügen desselbenWohlgefallen oder Mißfallen herauslesen; bis Freudenbachnoch einmal zur Rückkehr in das Feststübchen ermahnte.Man ging; aber zum Tanze kam es nicht mehr; so sehreinige muntere Füße noch darnach verlangten. Mansetzte sich, unterhielt sich von allerhand Anzeichen, Ge-spenstergeschichten u. s. w., die alle recht schauerlich sichanhörten, aber wenig geeignet waren, der guten Brautden leisen Kummer zu nehmen, welchen ihr der Fall desBildes bereitet hatte. Endlich trennte man sich in freund-licher und herzlicher Weise; aber selbst den Abschiedswortenhörte man es an, daß auch sie durch den Dämpfer litten,