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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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weder die rechte religiöse Stimmung zum Lehramte besitze,noch überhaupt die rechte Gewissenhaftigkeit zeige; welcherferner der Freimaurerei verdächtig sei und also nicht länger-hin als christlicher Lehrer im Amte thätig sein könne.Er fügte hinzu, daß es ihm zwar leid thue, wenn derselbedurch seine Absetzung in Noth geraden solle; aber er könnees bei seinem Gewissen nicht mehr verantworten, er müssenun die Gefahr aufdecken, in welcher durch diesen Manndie ganze Gemeinde schwebe. Mit sichtlicher Freude siegelteer das Schreiben zu und sendete es an die geistliche Be-hörde ab.

8. Kapitel.

Die Aufnahme.

Während der Pfarrer zu Hanse an seiner Klageschriftarbeitete, trug sich im Hause des Schulmeisters eine ärger-liche Scene zu. Die Frau, welche den Streit mit an-gehört hatte, weinte laut und machte dem Manne Vor-würfe, daß er nicht demüthiger gewesen sei und um Schonungund Gnade gebeten habe. „Das ist meine Sache," ant-wortete der Schulmeister etwas unwillig; „aber wer hatdem Kinde das Band gegeben, ich habe es doch verschlossenund befohlen, daß es Niemand aus dem Schränkchenherausnehmen soll?" „Ach, das bin ich gewesen," riefdie Frau schluchzend, „der Knabe bat mich so dringend,es ihm zu zeigen; ich wollte es auch gleich wieder ver-schließen, habe es aber vergessen." „Ach Gott," fuhrsie nach einer Weile fort, „mir ahnte es gleich, daß wirmit diesem Kinde würden Unglück haben; hätten wir es