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noch. Ich gehe jetzt auf's Feld und iu den Wald, umauch da zu suchen." „Ach sucht doch ja recht ordent-lich," rief ihm die Frau nach, als er ging, ich selbst willmich im Dorfe erkundigen." Sie ging mit ihrem Knabenschweren Herzens wieder nach Hause. „Nun, du kommstallein?" rief ihr der Mann entgegen, als sie eintrat.„Denke nur, Friedrich, das Kind ist seit gestern weg,und Niemand weiß wo es hin ist. Das ist doch zu trau-rig; am Ende ist es von den Leuten selbst fortgelaufen,hat sich verirrt und kommt jämmerlich um. Ach, hättenwir es doch gleich nach dem Tode des Vaters zu unsgenommen, so wäre jetzt der Jammer nicht zu tragen."„Da muß doch eine alte Wand wackeln!" rief der Richter,„gestern streiten wir uns über die Aufnahme des Kindes,und heute ist es nicht mehr da." „Wir müssen hier abergewissenhaft zu Wege gehen," fügte er nach einer Weilehinzu, „es könnte wohl auch Jemand das Kind umgebrachthaben. Heute noch nehme ich mir einige Gerichtspersonenmit, und stelle in Trautmanns Wohnung und in derNähe derselben Haussuchung an." Des Nachmittags warfsich der Richter bei Zeiten in seine Amtstracht, die auseinem langen Rocke, einem Dreimaster auf dem Kopfeund einem Stocke mit einem mächtigen Knopfe bestand.Zur bestimmten Zeit kamen auch die Gerichtsleute an undunterhielten sich mit einander bis der Richter zum Auf-marsch bereit war. Was der Eine von diesen Leuten nichtwußte, wußte der Andere. „Ich habe gehört," begannder Scffelbauer, „daß man gestern Abend sehr spät einenMann auf dem Felde gesehen hat. Er soll ein Kind unterseinem Mantel gehabt haben und sehr eilig gegangen sein."„Ich habe es anders gehört," entgegnete der Lorenzbauer;