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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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die Thränen, nahm es in seinen Arm und wandte unsden Rücken zu, nachdem er uns zuvor einen strafendenBlick zugeworfen hatte." Indem die Frau diesen Traumerzählte, war der Mann mehrmals unruhig hin - und her-gegangen. Zwar war sein Herz nicht so zart, daß es dieweichen Gefühle eines Weibes hätten erschüttern können,aber der Aberglaube, der ihm vorhin das Gemüth ver-schlossen hatte, schloß es ihm jetzt plötzlich wieder auf.Der Richter glaubte an Träume. Und als sein Knabekam, ihn liebkoste und bat, den Knaben aufzunehmen, alser sah, wie die Frau dort saß am Tische und weinte, daging er schnell zu ihr, nahm ihr die Hand vom Gesichteund rief:Gieb Dich zufrieden, wir wollen morgen dasKind holen!" Hochbeglückt sprang die Frau auf, sielihrem Manne um den Hals und schrie einmal über dasAndere:Jetzt, Friedrich bin ich Dir noch einmal so gut!Und Du wirst es sehen, das Kind wird uns nur Segenbringen. Gott, wie freue ich mich schon auf den kleinenEngel! Ich will auch nun schnell laufen und das Beu-chen zu rechte machen und Spielzeug besorgen." Sieging jetzt zu ihrem kleinen Sohne hin, küßte ihn undfragte ihn:Nun Carl, soll ich denn den kleinen VetterHeinrich holen?"Ach ja," rief das Kind,ich zeigeihm meine schönen Spielsachen und spiele mit ihm; wirzanken uns auch nicht!"Hörst Du, Friedrich, wasdie Unschuld spricht?" rief die Frau noch dem Manne zu,und eilte dann hinauf in eine Kammer, um dort Einigesfür den neuen Ankömmling zu ordnen.Die Weiber,die," brummte der Richter still für sich, als die Frauhinaus war,sie machen mit ihrer Zunge Alles verdreht;hat man auch den Kopf einmal grade und fest, so wissen