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„das Kind kann auch dort bleiben, wo es ist, es wirdnicht umkornmen." „Friedrich!" erwiderte die Frau;„wenn das Kind Dein wäre, würdest Du es einen Augen-blick bei diesen Leuten lassen, die den ganzen Tag fluchenund lärmen, die selbst auch nicht viel übrig haben, undvielleicht die Bissen sehr knapp schneiden müssen? Dasarme Würmchen, wie dauerts mich!" Eine Thräne rangsich dabei aus den Augen der mitleidigen und liebevollenFrau los. „Und vergiß nicht, Friedrich," fuhr sie nacheiner Weile fort, „das Kind ist uns nicht fremd, es istmit uns verwandt." „Ich danke für diese Verwandtschaft,ich mag nichts wissen davon; wer mit dem Teufel ver-wandt ist, der soll mir vom Halse bleiben." „Das un-schuldige Kind hat aber noch- einen Freund, von dem Duimmer sonst so viel sprichst, und der hat gesagt: Wer einKind aufnimmt in meinen Namen, der nimmt mich auf!Wir könnten uns diesen Gotteslohn verdienen, aber Duwillst nicht, Du läßt von Deinem Haß und DeinemGroll nicht los, der doch jetzt fast lächerlich ist, da derMüller bereits schlafen gegangen ist. Ach, Friedrich,wenn Du es nur wüßtest, was mir die vorige Nacht ge-träumt hat. Ich war im Himmel mit Dir. Da sahenwir den Heiland ans uns znkommen; er hatte ein Kindan der Hand. Zu dem sprach er: Nun komm mein Engelund zeige mir Deine Retter. Da sprang der Knabe vorihm her und zeigte auf einen Mann, er sah fast so aus,wie der Arzt, der früher in unserm Dorfe war. Dannfragte der Heiland weiter: Wo sind die, die Dich verachtetund verstoßen? Ach, wie ich mich da geschämt habe, dasgute Kind wollte nicht auf uns zeigen, es weinte und sahnur schüchtern zu uns herüber. Der Herr trocknete ihm