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lachte dann wieder viel, klagte wenig und war wie um-gewandelt. Wer weiß, was ihm das Geld für Opfer ge-kostet hat; seine ausgelassene Freude war mir immerunheimlich, zumal da er in der Regel still und in sichgekehrt war." „Habe ich mir's doch gedacht!" rief setzt derEine von den Trägern wieder. „Der Förster in unsermNachbardorfe soll auch einer sein; von dem erzählt manauch wunderbare Geschichten; erst neulich hat er sich einenFinger weggeschossen, und die Leute, welche des NachtsKrebse fangen gehn, wollen ihn mitunter in gar üblerGesellschaft gesehen haben." „Na, das ist tolles Zeug,"erwiderte der Begleiter; „Alles muß man nicht glauben;aber wir werden vielleicht von dem Müller noch mehrhören." Mit diesen Worten trennte sich der Fremde vonden Sargträgern, und diese gingen nach dem Trauerhause,um dort einen kleinen sogenannten Leichenschmaus zuhalten, der freilich in solch trauriger Zeit, wo die Seucheherrschte, sehr mager war. Daß auch hier gar Mancherleiüber den Verstorbenen, wenn auch heimlich gemunkeltwurde, kann sich der Leser wohl denken. Da indessen dasausgebrochene Fieber jeden Tag neue Opfer an sich riß,so würde das Begräbniß und der Tod des Müllers baldvergessen worden sein, wenn nicht ein anderer Umstandnoch lange Zeit die Aufmerksamkeit der Leute auf denVerstorbenen gelenkt hätte.