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Festspiel zur Schiller-Feier der Düsseldorfer Künstler-Gesellschaft 'Malkasten' am 12. Nov. 1859
Entstehung
Seite
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Im Glücke selbst, im Siege sich bescheidet,

Das ist unsterblich, ist des Liedes werth,

Denn von den Stemen reißt es seine Rechte,

Und frei erklärt der Frohnherr seine Knechte."

Das war des Teils Geschoß! Frei sind die Lande!Nicht wird die Fremde mehr der Heimat droh'n!Bald schaart ein Volk, erlös't vom Drängerbande,Im Freiheitskrieg sich um den Königsthron.

So schließt des Dichters Lauf im Jugendschritte;Doch ist ein and'rer nun sein Freiheitsdrang:

Ein Rettungskampf der Ordnung und der Sitte;

Und solche Freiheit war sein Schwanensang.

Denn ach! ihn selber, der dem Tod entrungenHat Werk um Werk, trifft endlich dein Geschoß,

Du langher Dräuender, der ihn bezwungen,

Der Parze Fadenschnitter, Thanatos!

Hinsinkt er in die Leier: laut erklungenIst sie noch einmal, eh' der Blick sich schloß.

Ein Halbgesang noch schallet jubilirend:

Hinüber reicht der Welt sein GeniusNoch aus des Todes Abgrund triumphirendDen Riesentorso des Demetrius.

Doch nein! Das ist kein Tod, kein NiederschreitenVom Grab ein Schritt in die Unsterblichkeit,

Ein Leben bei den Edlen aller Zeiten,

Weil er genügt den Besten seiner Zeit.

Stark im Triumph der Kraft ist er erlegen,

Kein welkend Alter hat sich ihm genaht;

D'rum blüht in Fülle seines Ruhmes Segen.

Die letzte stets war seine beste That.

Der Menschheit Würde war in seine Hand gegeben!Er wahrte sie! Sein würdig sei die Welt,